Mammographie-Stuhl

Komfort und Präzision in der Brustdiagnostik

Mammographie-Stühle sind spezialisierte Untersuchungsstühle für die Mammadiagnostik, die in radiologischen Praxen, Kliniken und Brustzentren zum Einsatz kommen. Sie ermöglichen eine ergonomische Patientenpositionierung und komfortable Lagerung von Patientinnen und Patienten während der Mammographie-Untersuchung und bei Brustbiopsien

Als Fachpersonal wissen Sie, wie wichtig eine ruhige Sitzhaltung und präzise Position für verlässliche Diagnoseergebnisse sind. Ein moderner Mammographie-Stuhl vereint höhenverstellbares Design, sichere Fixierung und hohen Patientenkomfort – und trägt damit in hohem Maße zu effizienten Arbeitsabläufen und einer besseren Bildgebung des Brustgewebes bei.

ak5010 MBS

Der Mammographiestuhl ermöglicht dank akku-elektrischer Höhenverstellung und flexibler Segmentverstellung eine schnelle, komfortable Positionierung für Mammographie und Biopsie bei kleiner Standfläche und sicherem Stand durch Rollenfixierung.

Mammographie-Stühle für ergonomische Mammographie und Biopsie

Ein Mammographie-Stuhl ist ein technisch ausgefeilter Behandlungsstuhl, der speziell mit Blick auf die Patientenpositionierung bei Brustuntersuchungen entwickelt wurde. Er ermöglicht flexible Lagerungspositionen: Die Patientin kann für die Röntgenaufnahme der Brust sowohl aufrecht sitzend als auch in liegender Seitenlage positioniert werden. Diese Vielseitigkeit ist entscheidend, denn bestimmte Mammographie-Projektionen und vergrößerte Aufnahmen lassen sich in verschiedenen Winkeln und Haltungen besser durchführen. Durch die Akku-betriebene Höhenverstellung des Stuhls kann das medizinische Personal die Arbeitshöhe optimal einstellen, was ergonomisches Arbeiten erleichtert. Gleichzeitig bietet der Stuhl Flexibilität und Patientenkomfort bei kleiner Standfläche – er nimmt also nur wenig Platz im Untersuchungsraum ein und ist dennoch vielseitig und bequem für die Patientin.

Gerade bei stereotaktischen Biopsien ist eine seitliche Liegeposition der Patientin häufig erforderlich. Dafür lässt sich der Mammographie-Stuhl stufenlos verstellen: Die Rückenlehne kann von aufrecht (90°) bis flach waagerecht geneigt werden. Ausklappbare Rückensegmente schaffen gezielt Freiraum im Schulterbereich, sodass die Brust optimal zugänglich ist. Eine verstellbare Kopfstütze unterstützt eine stabile, ruhige Lagerung – für präzise Biopsien und Mehrfachaufnahmen.

Funktionen und Ausstattungsmerkmale des Mammographie-Stuhls


Der Mammographie-Stuhl ist für den professionellen Einsatz in der radiologischen Diagnostik konzipiert und vereint ergonomische Bedienbarkeit, hohe Patientensicherheit und maximale Flexibilität im Arbeitsalltag. Seine Funktionen und Ausstattungsmerkmale sind darauf ausgelegt, unterschiedliche Untersuchungssituationen zuverlässig abzudecken und gleichzeitig den Komfort für Patientin und Personal zu erhöhen. Die folgenden Details zeigen, wie der Stuhl in Konstruktion, Bedienung und Ausstattung konsequent auf diese Anforderungen ausgerichtet ist.


FAQ – Häufige Fragen zu Mammographie und Untersuchungsstühlen

1Wofür wird ein Mammographie-Stuhl eingesetzt?
Vor allem für Mammographie-Screenings sowie für minimalinvasive Eingriffe wie stereotaktische und tomosynthetische Brustbiopsien. Für Biopsien kann der Stuhl in eine stabile, schonende Seitenlage verstellt werden – die Rückenlehne ist stufenlos von 90° bis waagerecht neigbar. Ausklappbare Rückensegmente schaffen Schulterfreiraum für optimale Zugänglichkeit, eine verstellbare Kopfstütze unterstützt eine ruhige Lagerung für präzise Aufnahmen.
2Was darf man vor der Mammographie nicht machen?
Tragen Sie vor der Untersuchung kein Deodorant, keine Creme/Lotion und kein Puder auf Brust oder Achseln auf – das kann die Bildqualität beeinträchtigen und Artefakte verursachen. Am besten kommen Sie frisch gewaschen und ohne Pflege- oder Kosmetikprodukte im Brustbereich zur Mammographie.
3Warum tut die Mammographie so weh?
Manche Frauen empfinden die Mammographie als schmerzhaft, weil die Brust dabei zwischen zwei Platten flach zusammengedrückt (komprimiert) wird. Diese Kompression ist notwendig, um das Brustgewebe gleichmäßig zu verteilen: Je flacher die Brust, desto aussagekräftiger sind anschließend die Mammographie-Bilder. Durch das starke Zusammendrücken können jedoch kurzfristig Schmerzen oder ein unangenehmes Druckgefühl entstehen. Wichtig zu wissen: Das Quetschen ist nicht gefährlich für das Gewebe – im Gegenteil, es verbessert die Bildqualität und reduziert sogar die benötigte Strahlendosis. Die Schmerzempfindung ist individuell verschieden. Einige Tipps können helfen, die Mammographie erträglicher zu machen: Planen Sie den Termin möglichst in der ersten Zyklushälfte (kurz nach der Periode), da das Brustgewebe dann weniger druckempfindlich ist. Bleiben Sie während der Aufnahme entspannt und teilen Sie dem Personal mit, wenn es weh tut – oft kann durch kurze Pausen oder behutsames Vorgehen die Erfahrung deutlich verbessert werden. Insgesamt dauert die eigentliche Kompression pro Aufnahme nur wenige Sekunden, sodass die unangenehme Phase sehr kurz ist.
4Ist Mammographie Röntgen?
Ja – die Mammographie ist eine Röntgenuntersuchung der Brust. Genauer gesagt handelt es sich um eine spezielle Form des Röntgens, die mit niedrig dosierten Röntgenstrahlen hochauflösende Bilder des Brustgewebes erzeugt. Man spricht daher bei der Mammographie auch von einer digitalen Röntgenmammographie. Während der Mammographie werden von jeder Brust in der Regel zwei Röntgenbilder aus unterschiedlichen Blickwinkeln aufgenommen (von oben und schräg seitlich). Die dabei eingesetzten Röntgenstrahlen durchdringen das Brustgewebe und erzeugen ein kontrastreiches Bild auf einem Detektor, auf dem dichte Gewebestrukturen wie Drüsenläppchen oder eventuelle Tumore als helle Bereiche erscheinen. Moderne Mammographie-Geräte arbeiten digital und sehr strahlensparend – die Strahlendosis ist so gering, dass sie normalerweise keine negativen Folgen hat. Mammographie ist somit ein Bildgebungsverfahren der Röntgendiagnostik. Wichtig: Trotz Röntgenstrahlung ist die Mammographie in der Früherkennung unverzichtbar, da bislang kein anderes Verfahren (Ultraschall, MRT etc.) kleinste frühe Veränderungen so zuverlässig nachweisen kann. Selbstverständlich wird die Indikation zur Mammographie stets sorgfältig gestellt, um unnötige Belastung zu vermeiden. Für Frauen ab 50 Jahren wird das Mammographie-Screening als Vorsorge alle zwei Jahre angeboten – dies gilt als sicher und effektiv in der Brustkrebsfrüherkennung.
5Wie hoch ist die Strahlenbelastung bei einer Mammographie?
Die Strahlenbelastung einer Mammographie ist relativ gering. Eine komplette Mammographie-Untersuchung (meist vier Aufnahmen, zwei pro Brust) hat eine effektive Dosis von etwa 0,2 bis 0,4 Millisievert (mSv). Zum Vergleich: Das entspricht in etwa der natürlichen Strahlung, der ein Mensch innerhalb von 1–2 Monaten ausgesetzt ist, oder grob gesprochen einer Dosis wie auf einem Langstreckenflug. Diese geringe Strahlendosis ist möglich, weil die Brust dank Kompression dünner ist und moderne digitale Mammographie-Geräte sehr effizient arbeiten. Natürlich soll jede Röntgenstrahlung auf das nötige Minimum begrenzt werden. Aber im Rahmen der Früherkennung gilt der Nutzen der Mammographie (frühes Erkennen von Brustkrebs) als deutlich höher einzuschätzen als das sehr geringe strahlenbedingte Risiko. Wichtig: Wenn Sie schwanger sind oder es sein könnten, sollten Sie das unbedingt vor der Untersuchung mitteilen. In solchen Fällen wird der Arzt/die Ärztin Nutzen und Risiko besonders sorgfältig abwägen oder alternative Methoden (z. B. Ultraschall oder MRT) empfehlen.

Akrus – Ihr Spezialist für Mammographie-Stühle – Beratung & Service

Die Firma Akrus Medizintechnik (AKRUS GmbH & Co. KG) aus Elmshorn in Deutschland ist ein erfahrener Hersteller solcher Patientenlagerungssysteme. Mit etwas mehr wie 50 Jahren Branchenerfahrung steht Akrus für funktionales Design, ergonomische Arbeitsabläufe, zuverlässige Anwendung und Wirtschaftlichkeit. Das Unternehmen entwickelt und produziert mobile, akkubetriebene Lösungen zur Patientenpositionierung „Made in Germany“ und vertreibt sie über ein weltweites Netz von Fachhändlern.

Insbesondere im Bereich der Mammadiagnostik hat Akrus große Kompetenz: Der ak5010 MBS Mammographie-Stuhl von Akrus ist in vielen Brustzentren im Einsatz und wurde in enger Abstimmung mit Anwendern entwickelt. Akrus legt großen Wert auf Kundenorientierung – durch eigene Produktion und hohe Fertigungstiefe kann das Unternehmen auf spezielle Anforderungen eingehen. Für Sie als Einkäufer bedeutet das: Ein Akrus Mammographie-Stuhl vereint Innovation und Praxistauglichkeit. Von der durchdachten Konstruktion bis zur Verwendung hochwertiger Komponenten erfüllt dieses Produkt die hohen Anforderungen der klinischen Mammadiagnostik. Kurze Lieferwege innerhalb Deutschlands und zertifizierte Qualität (ISO 13485:2016) runden das Profil ab. Vertrauen Sie auf Akrus als Partner, der Ihre Kundenwünsche versteht und langlebige Lösungen für die Brustdiagnostik bietet.