MOBILE OP-STÜHLE & LIEGEN

Mobile OP-Liegen – Flexibilität und Sicherheit für ambulante Eingriffe

Mobile OP-Liegen sind mobile Operationstische auf Rollen, die speziell für ambulante Operationen und Eingriffe entwickelt wurden. Als Kombination aus OP-Tisch und Transportliege ermöglichen sie, Patienten vom Vorbereiten über den Eingriff bis zur Nachsorge auf derselben Liege zu behandeln, ohne Umlagerung zwischendurch. Dies beschleunigt den Ablauf und erhöht die Sicherheit, da ein ruhiger, stabil gelagerter Patient den Operationsfortschritt fördert. 

Hersteller wie Akrus setzen hierbei auf Qualität: Seit 1946 besteht Akrus und produziert seit 1975 in Deutschland hochwertige Medizinprodukte (“Quality Made in Germany”). Jede mobile OP-Liege von Akrus ist ein zertifiziertes Medizinprodukt nach DIN EN ISO 13485 und erfüllt strenge Sicherheitsnormen (u. a. EN 60601-2-96 für OP-Tische). Im Ergebnis erhalten Sie flexible, ergonomische und sichere mobile OP-Tische, die höchsten Qualitätsansprüchen genügen und vielseitig einsetzbar sind.

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Mobile OP-Stühle (SC = Surgical Chair) mit 5 Elektromotoren. Diese Modelle sind ideal für Augenchirurgie (ophthalmologisch) sowie HNO- und MKG-Eingriffe. Detaillierte Informationen finden sie auf der Produktseite.

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Mobiler, akku-elektrischer OP-Stuhl für vielseitige ambulante Eingriffe im Kopfbereich (z. B. HNO, MKG, plastische/ästhetische Chirurgie) – mit flexibler Lagerung, auch bei längeren Behandlungsdauern komfortabel, und gutem Zugang zum OP-Feld.

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Mobile OP-Liegen (SB = Surgical Bed) mit durchgehendem Liegeflächen-Design für ophthalmologische, HNO- und plastisch-chirurgische Anwendungen. Sie verbinden die Vorteile einer flachen OP-Liege mit hoher Mobilität.

sb5010 HS

Mobile, akku-elektrische OP-Liege für vielseitige ambulante Eingriffe im Kopfbereich (u. a. HNO, MKG, plastische/rekonstruktive Chirurgie) – mit 10 cm längerer Liegenfläche gegenüber OP-Stühlen für mehr Lagerungskomfort und zusätzliche Flexibilität im Behandlungsalltag.

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Spezialisierter mobiler OP-Tisch für den Schulter-Ellbogen-Knie-Bereich. Dieses Modell wurde für die Weichteilbehandlung, der Arthroskopie und der Frakturbehandlung von der Schulter, dem Knie, der Hand bzw. dem Arm und des Fußes bzw. des Beins entwickelt.

Einsatzbereiche und Vorteile mobiler OP-Liegen

Mobile OP-Liegen (auch mobile OP-Tische genannt) kommen überall dort zum Einsatz, wo Flexibilität gefragt ist – in ambulanten OP-Zentren, Kliniken und Arztpraxen. Sie eignen sich für zahlreiche Fachrichtungen: von plastischer Chirurgie und Dermatologie über HNO und MKG/Oralchirurgie bis hin zu Ophthalmologie und Orthopädie

Besonders bei ambulanten Eingriffen optimieren sie den Workflow: Der Patient kann bereits auf der Liege in den OP gefahren werden und bleibt bis nach dem Eingriff darauf liegen. Das spart Zeit, reduziert Umlagerungen und entlastet das Team.

Die wichtigsten Vorteile auf einen Blick
  • Effizienter Workflow: Transport, Lagerung und OP auf einer Lösung – weniger Umlagerungen, weniger Aufwand.

  • Optimale Lagerung: Viele Verstellmöglichkeiten für unterschiedliche Eingriffe und Patientensituationen.

  • Ergonomisches Arbeiten: Stufenlose Höhenverstellung und durchdachte Lagerungselemente für das OP-Team.

  • Sicher & stabil: Feststellbremsen, Seitengitter, Akkubetrieb und Notfallpositionen für maximale Sicherheit.

  • Hygienisch & langlebig: Hochwertige Materialien, robuste Oberflächen und Polster für den Medizinalltag.

  • Modular erweiterbar: Zubehör über Normschienen – passend zu Fachrichtung und Eingriff.

  • Geprüfte Qualität: Zertifizierung nach DIN EN ISO 13485, CE-Kennzeichnung und MDR-Konformität.

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu unseren OP-Liegen

1Was ist ein Operationstisch?
Ein Operationstisch (OP-Tisch) ist ein spezielles medizinisches Mobiliar, das als Liegefläche für Patienten während eines chirurgischen Eingriffs dient. Er bildet das Zentrum jedes Operationssaals und ist sozusagen die „Bühne“ der Operation. Ein Operationstisch ist robust gebaut, bietet aber gleichzeitig vielfältige Verstellmöglichkeiten (Höhe, Neigung, Segmentierung), um den Patienten optimal zu positionieren und dem Chirurgen den bestmöglichen Zugang zum Operationsgebiet zu ermöglichen. Typischerweise besteht ein OP-Tisch aus einer Tischsäule (dem Standfuß mit Hydraulik/Elektronik) und einer segmentierten Tischplatte mit Polsterung. An den Seiten befinden sich Normschienen zum Befestigen von Zubehör (z.B. Armstützen, Instrumententische). Kurzum: Der Operationstisch ist ein unverzichtbares Medizinprodukt im OP, das wesentlich zur Patientensicherheit, Ergonomie und Effizienz während der Operation beiträgt.
2Welche OP-Tische gibt es?
Grundsätzlich unterscheidet man stationäre OP-Tische (fest im OP-Saal installiert) und mobile OP-Tische (fahrbare Modelle mit Rädern). Stationäre Tische sind meist größer, modular erweiterbar und über eine Bodenverankerung oder Deckenabhängung noch stabiler, während mobile OP-Liegen flexibler einsetzbar sind und auch als Transportliege dienen können. Außerdem gibt es Spezial-OP-Tische für bestimmte Disziplinen, etwa orthopädische OP-Tische mit Extensionsmechanismen, röntgendurchlässige OP-Tische für die Radiologie, Ophthalmologie-OP-Stühle für Augenoperationen oder Multifunktionstische (auch Operationsliege genannt) für kleine Eingriffe und Untersuchungen. Akrus konzentriert sich auf mobile OP-Liegen, die elektrische Verstellbarkeit und Multifunktion bieten. Bei der Auswahl sollten Sie auf Modularität, Bedienung (manuell vs. elektrisch) und passende Zubehör-Schnittstellen achten. Gerne beraten wir Sie, welcher OP-Tisch für Ihre Zwecke der richtige ist.
3Welche Lagerungen gibt es im OP?
Die Patientenlagerung im OP wird an den jeweiligen Eingriff angepasst. Gängige Lagerungsarten sind z. B. die Rückenlage (Patient flach auf dem Rücken, Standard bei vielen Operationen), die Bauchlage (Patient liegt auf dem Bauch, z. B. für Wirbelsäulen-OPs), die Seitenlage (Patient auf der Seite, z. B. für Eingriffe an Lunge oder Hüfte) und die Steinschnittlage (Beine angehoben/gespreizt in Beinschalen, z. B. für urologische und gynäkologische OPs). Daneben gibt es Speziallagerungen wie die Sitzlagerung (z.B. in der Neurochirurgie) oder Schräglagerungen. Mobile OP-Tische unterstützen all diese Lagerungen durch entsprechende Verstell-Segmente und Zubehörteile. Wichtig ist, dass der Patient stets gut gepolstert und gesichert gelagert wird, um Druckstellen oder Verletzungen vorzubeugen.
4Wird man bei einer OP festgeschnallt und kann man vom OP-Tisch fallen?
Patientinnen und Patienten werden während einer Operation in der Regel sanft gesichert, damit sie nach der Narkose nicht unbemerkt verrutschen oder sich bei Reflexbewegungen verletzen. Üblich sind z. B. ein Gurt über Hüfte/Oberschenkel sowie fixierte Armauflagen. Zusätzlich sorgen Seitengitter, rutschfeste Polster und je nach Lagerung Gel-Pads/Formpolster für sicheren Halt – auch bei Positionsänderungen (z. B. Trendelenburg). Bei mobilen OP-Liegen kommen Feststellbremsen hinzu, damit der Tisch nicht wegrollen kann. Die Fixierung wird in der Regel nach Einleitung der Narkose angelegt und vor dem Aufwachen wieder gelöst. Ein Herunterfallen ist dadurch extrem unwahrscheinlich.
5Wie kommt man vom OP-Tisch ins Bett?
Nach der Operation werden Patientinnen und Patienten – sobald Kreislauf und Zustand stabil sind – auf ein Bett oder eine Transportliege umgelagert. Häufig erfolgt das seitliche Überschieben mit einer Rutschhilfe (z. B. Gleitbrett oder Gleittuch), damit das Umsetzen schonend und sicher ist. Das OP- und Pflegepersonal arbeitet dabei immer im Team und nutzt geeignete Hilfsmittel, um Belastungen und Risiken zu minimieren. Vorteil mobiler OP-Liegen: In ambulanten Settings oder modernen Prozesskonzepten kann der Patient teilweise auf derselben Liege bleiben, die nach dem Eingriff aus dem OP herausgefahren wird – eine Umlagerung entfällt dann.
6Wie viel wiegt ein OP-Tisch?
Das Gewicht eines OP-Tisches hängt vom Modell und der Bauart ab. Ein standardmäßiger elektrischer Operationstisch bringt ungefähr 140 bis 200 kg auf die Waage. Leichtere mobile OP-Liegen können etwas darunter liegen (manche kompakte Modelle ~100 kg), während sehr große, stationäre OP-Tische mit speziellem Zubehör auch über 300 kg wiegen können. Das hohe Gewicht resultiert aus der stabilen Stahlkonstruktion, den Elektromotoren/Hydrauliksystemen und der soliden Basis, die für Standfestigkeit sorgt. Mobile OP-Tische haben zusätzlich das Fahrwerk integriert, was etwas Gewicht addiert. Für den Anwender spielt das Eigengewicht aber kaum eine Rolle, da OP-Liegen auf Rollen leicht zu schieben sind und in der Regel nicht getragen werden müssen. Wichtig ist vielmehr die Belastbarkeitsgrenze für Patienten – und die liegt, wie erwähnt, je nach Modell meist bei 150–300 kg Patientengewicht. Als Orientierung: Akrus-Modelle sind in der Standardausführung für bis zu 200 kg ausgelegt; Varianten für bis zu 300 kg sind je nach Ausführung verfügbar.

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Mit einer mobilen OP-Liege von Akrus investieren Sie in effiziente Abläufe, hohe Sicherheit und Qualität „Made in Germany“ – im OP, Aufwachbereich und Behandlungsraum. Unser Sortiment bietet für nahezu jede Anwendung die passende Lösung: vom spezialisierten mobilen OP-Tisch, z. B. für augenchirurgische Eingriffe, bis zum universellen Allrounder für ambulante OP-Zentren.

Ob Direktkauf bei Akrus oder über einen unserer Händler: Unser Team unterstützt Sie bei der Auswahl des passenden Modells – abgestimmt auf Fachrichtung, Einsatzbereich und Anforderungen. Auf Wunsch zeigen wir Ihnen Funktionen im Detail, besprechen sinnvolles Zubehör und klären alle technischen Fragen.

Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Beratung oder fordern Sie direkt ein Angebot an. Wir begleiten Sie zuverlässig von der Auswahl über die termingerechte Lieferung bis zur Einweisung in die Technik – damit Ihre mobile OP-Liege sofort einsatzbereit ist.